Tag der Architektur 2007: 16./17. Juni

17./18. Juni 2006: „Tag der Architektur in NRW“ / Leitprojekt „StadtBauKultur NRW“

537 x Architektur in NRW:

19.05.2006 | Ein unmittelbares Architekturerlebnis wollen in diesem Jahr über 500 Mitglieder der Architektenkammer Nordrhein-Westfalen am „Tag der Architektur“ all denen bieten, die sich für die Themen Architektur und Wohnen interessieren. Unter dem bundesweiten Motto „Die Stadt als Bühne“ stehen am 17. und 18. Juni 2006 überall in NRW die Türen neuer oder erneuerter Gebäude für Besucher offen. „Wir laden alle Interessierten dazu ein, Architektur hautnah zu erleben und mit Architektinnen und Architekten über ihre Arbeit zu sprechen“, erklärt Hartmut Miksch, der Präsident der Architektenkammer Nordrhein-Westfalen. - Einen kompakten Überblick über das Angebot der zu besichtigenden Objekte bietet die blaue Broschüre „Tag der Architektur 2006 in NRW“, die ab sofort kostenlos an Interessierte versandt wird.

Genau 537 neue Bauwerke sowie sanierte, modernisierte und erweiterte Altbauten stehen in 197 Städten des Landes und auch in vielen Kleinstädten und Dörfern für Besucher offen. Architektinnen und Architekten, Innenarchitekten, Landschaftsarchitekten und Stadtplaner sind vor Ort, um gemeinsam mit ihren Bauherren die neue Architektur zu erläutern und Fragen der Besucher zu beantworten.

Der „Tag der Architektur“ in NRW bietet einen breiten Überblick über aktuelle Architektur und das Planungsgeschehen in unserem Bundesland. Präsentiert werden Eigentumswohnungen und Einfamilienhäuser, Bürogebäude und Industriebauten, öffentliche Gebäude und Bauwerke der Verwaltungen, Innenräume und Ladenlokale, Sport- und Freizeitstätten, Gärten und Grünflächen sowie Projekte der Stadtplanung. Schwerpunkte liegen dabei auf den Ein- und Mehrfamilienhäusern sowie bei Büro- und Gewerbebauten. Viele der gezeigten Objekte sind keine Neubauten, sondern Um- und Ausbaumaßnahmen sowie Umnutzungen und Sanierungen. Der „Tag der Architektur“ in Nordrhein-Westfalen spiegelt damit den starken Trend zum „Bauen im Bestand“ wider. „Gerade für ein dicht besiedeltes Bundesland wie Nordrhein-Westfalen ist es wichtig, neue Ideen und Planungsansätze zur Weiterentwicklung bestehender Bauwerke zu präsentieren und zu diskutieren“, betont der Präsident der Architektenkammer NRW.

Ein prominentes Beispiel für diese Entwicklung ist der Umbau der Zeche Nordstern zur Verwaltung der THS in Gelsenkirchen (Architektenteam THS / PASD Feldmeier + Wrede). Zu den Publikumsmagneten des Tags der Architektur dürften in diesem Jahr auch der neue RWE-Tower in Dortmund (Prof. Gerber Architekten) sowie das neue Stadion im Borussiapark in Mönchengladbach (Planungsgruppe B, Architekten, Stadtplaner, D. Haasen + Partner) gehören. Aber auch an Einfamilienhäuser und innovative Mehrfamilienhäuser klopften in den vergangenen Jahren häufig weit über 100 Besucher an, um sich über neue Wohnkonzepte zu informieren und um sich für eigene Projekte inspirieren zu lassen.

Objekte der Landschaftsarchitektur und der Innenarchitektur werden am Tag der Architektur in Nordrhein-Westfalen ebenso präsentiert wie Projekte der Stadtplanung. Interessierte können sich über Hausgärten, neue Plätze und Parkanlagen informieren, etwa über die Gestaltung der Grünanlagen und Freiflächen der Kokerei Hansa in Dortmund (Davids | Terfrüchte + Partner, BDLA).

Der Tag der Architektur findet in Nordrhein-Westfalen zum elften Mal statt. Im vergangenen Jahr haben mehr als 30.000 Interessierte das Angebot der Architekten und Stadtplaner angenommen, neue und erneuerte Architektur vor Ort zu sehen, zu durchschreiten und im Dialog zu erleben. „Der Tag der Architektur bietet die Möglichkeit, sich über neue Ansätze und Ideen zu informieren und am konkreten Beispiel zu sehen, was in Architektur und Planung möglich ist“, erläutert Kammerpräsident Miksch. Die Architektenkammer Nordrhein-Westfalen verfolge mit der Veranstaltung das Ziel, eine breite Öffentlichkeit für Fragen der Architektur und des Städtebaus zu interessieren und einen offenen Dialog zwischen Architekten und Interessierten, zwischen Fachleuten und Laien zu initiieren. „Dies gelingt am Tag der Architektur wie bei keiner anderen Veranstaltung“, betont Miksch. Das sieht auch die Landesinitiative „StadtBauKultur NRW“ so, die den „Tag der Architektur“ zu einem ihrer Leitprojekte erklärt hat.

Am „Tag der Architektur“ können alle Architektinnen und Architekten, Innenarchitekten, Landschaftsarchitekten und Stadtplaner teilnehmen, die in den vergangenen fünf Jahren Objekte in NRW realisiert haben; für Objekte der Landschaftsarchitektur und Stadtplanung gilt eine Frist von acht Jahren.

Internet-Datenbank

Alle Objekte sind rund um die Uhr über eine Internet-Datenbank mit Fotos und vielen Detailangaben online abrufbar. Dort kann man auch nach Städten und Gebäudetypen selektiert recherchieren.